Und nach der Wahl hört die Arbeit ja nicht einfach auf. Und
darum hat die Wahlwutz mal rumgeschnüffelt, wo das Geld denn so herkommt.
1. Mitgliedsbeiträge
Eine Partei ist ja sowas wie ein Verein, da kann man
Mitglied werden wenn man die toll findet. Und wie in jedem anderen Verein muss man dann auch Mitgliedsbeiträge zahlen.
2. Spenden
Wenn man eine Partei unterstützen möchte, kann man ihr
auch was spenden. Das ist sogar steuerlich absetzbar, bis zu einer gewissen Höhe. Also so ähnlich, wie wenn man einem gemeinnützigen Verein etwas spendet.
Spenden können sowohl normale Menschen als auch Unternehmen. Für das Jahr 2009 kann man sich hier eine schöne Karte angucken, wer an welche Parteien wieviel Geld gezahlt hat.
Denn ab einem bestimmten Spendenbetrag muss veröffentlich werden, wer was spendet. Damit da nicht rumgemauschelt wird.
3. Beiträgen von Mandatsträgern
Wer für eine Partei z.B. als Landtagsabgeordneter oder
Bürgermeister gewählt wurde, zahlt - freiwillig - sogenannte Mandatsbeiträge an seine Partei. Da kommt auch einiges
zusammen.
4. Einnahmen aus Veranstaltungen, Vertrieb von
Druckschriften und Veröffentlichungen und sonstiger mit Einnahmen verbundener Tätigkeit
5. Sonstiges
Es gibt noch viele Weitere Möglichkeiten für Parteien,
Geld zu bekommen: Wenn sie z.B. eigene Betriebe besitzen, durch Zuschüsse oder wenn sie Geld anlegen.
6. Staatliche Mittel
Ein wichtiger Teil der Parteienfinanzierung sind staatliche Mittel, also Steuergelder. Die bekommt aber nicht jede Partei einfach so, dafür muss sie auch was tun. Nämlich Erfolg haben. Im Saarland bekommt jede Partei die bei der Landtagswahl antritt 0,50 Euro pro Stimme, die für sie abgegeben wird. Jedes Jahr, bis zur nächsten Landtagswahl. Aber es gibt zwei wichtige Voraussetzungen dafür:
Die Lage im Saarland
Welche Partei wie viel Geld bekommt ist kein Geheimnis.
Die Parteien müssen das veröffentlichen. Aber das dauert, immerhin hat die
Wahlwutz interessante Zahlen für das Jahr 2009 gefunden. Dabei geht es um die gesamten Einnahmen der saarländischen Parteien. Wer das genau nachlesen will, kann sich das hier angucken. Und um es nicht allzu langweilig zu machen, gibt es auch nur drei Bildchen.
