Vor Ort/Ding Dein Dorf

Mit der Beteiligungsaktion DingDeinDorf II will der Landesjugendring Saar mit 12 - 21-jährigen Jugendlichen im Saarland die Jugendtauglichkeit und Jugendfreundlichkeit der saarländischen Städte und Gemeinden bewerten und exemplarisch verbessern.
Alle Infos findet ihr auf www.dingdeindorf.de.

Idee

Saar-Jugendliche bewerten die Jugendfreundlichkeit ihrer Gemeinden und sollen konkrete Verbesserungen anregen und umsetzen. Über Fragebögen beziehen saarlandweit Jugendliche u.a. zur Freizeit-, Bildungs- und Ausbildungsangeboten sowie Einkaufsmöglichkeiten und Nahverkehr im Ort Stellung.

Gleichzeitig wird mit Online-Werkzeugen (Forum "DingDeinDialog", Facebook) der Dialog zwischen Jugendlichen und KommunalpolitikerInnen zur Situation in den einzelnen Kommunen in Gang gesetzt und damit eine weitere Beteiligungsmöglichkeit per E-Partizipation eröffnet. In einem zweiten Schritt werden im Mai die Ergebnisse der Befragung bezogen auf die Städte und Gemeinden, sowie das Land in den Lokal- und Regionalmedien veröffentlicht.

Schließlich werden 10 Orte ausgewählt, in denen im Juni Vereinbarungsgespräche zwischen Jugendlichen und den KommunalpolitikerInnen stattfinden und Abmachungen über konkrete Verbesserungen im Ort getroffen werden. Grundlage der Gespräche sind die Ergebnisse der Online-Diskussionen und der Fragebogenaktion.

Die Einhaltung der Vereinbarungen wird ebenfalls im Rahmen des Projekts bis Ende 2013 kontrolliert. Von Anfang an ist eine Projektgruppe von jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren an allen wichtigen Schritten im Projekt (Auftritt und Bewerbung des Projekts, Entwicklung des Fragebogens, Moderation der Online-Diskussion, Auswahl der Kommunen für die Vereinbarungsgespräche, Kontrolle der Einlösung der Vereinbarungen) beteiligt. Sie startet im Herbst 2012. Ihre Diskussionen und Entscheidungen werden mit Hilfe einer Facebook-Gruppe organisiert.

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION und durch das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie finanziert.