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Rechte im Netz

Hier stellen wir euch interessante Portale und Broschüren vor, die euch über eure Rechte im Netz aufklären. Von Urheberrechten über Persönlichkeitsrechten bis zu Gesetzen, die bei rechter Hetze im Netz greifen.
Es lohnt sich, einen Blick rein zu werfen. 

Datenparty.de

Die Seite befasst sich mit Fragen rund um das Thema Datenschutz und richtet sich dabei an Jugendliche und junge Erwachsene, um sie im Umgang mit persönlichen aber auch fremden Daten zu sensibilisieren sowie über die Rechte im Netz aufzuklären.

Das Internet, soziale Netzwerke, Smartphone, Fotos und Videos gehören bei den Jugendlichen fest zum Alltag. Aber was hat Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild mit Instagram oder Snapchat zu tun? Wer darf eigentlich meine Daten sammeln? Welche Gesetze sind ausschlaggebend und an wen kann man sich bei Datenschutzfragen wenden? Sind die Nachrichten auf WhatsApp verschlüsselt? Antworten auf diese und viele mehr Fragen erhalten Jugendliche bei Datenparty.de. Weiter bietet die Seite eine Sammlung der größten Datenpannen sowie auch Hilfen für Eltern und PädagogInnen.

Wichtig für Datenparty.de ist, dass hier nicht eine umfassende und bis ins kleinste Detail ausformulierte Darstellungsform im Vordergrund steht, sondern dass die Informationen rund um den Datenschutz leicht verständlich und mit lebenspraktischen Beispielen für Jugendliche und junge Erwachsene nachvollziehbar dargeboten sind.  

Ziel von Datenparty.de ist es, dem Leser einen raschen Überblick über die relevanten Themen zu verschaffen und ihn auf einen ‚schlanken‘ Umgang mit seinen persönlichen Daten hinzuweisen. Es geht hier um einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit den bereitgestellten Daten im Netz, nicht um Panik! Denn das Internet und Social Media bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Raum, um miteinander zu kommunizieren und Spaß zu haben und sich darüber hinaus zu informieren.

You-fair.de - Gegen Rechte Hetze im Netz

Unsere neue Website „You-fair.de: Gegen Hetze im Netz“ nimmt die Internetphänomene Trolle, Shitstorms, (Cyber) Mobbing und Hate Speech unter die Lupe und beleuchtet deren Hintergründe. Ziel ist, dass Jugendliche und junge Erwachsene erkennen, wann sie es damit zu tun haben. Strategien der Hetze werden ausführlich erläutert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Gesetzeslage und unterstützende Anlaufstellen – sowohl online als auch offline - sind wichtige Themen.

Hier erfahrt ihr alles über mögliche Strategien von Menschen, die im Netz Propaganda und Hetze betreiben. Wir haben eine ganze Reihe von Gegenstrategien zusammengetragen, die zeigen, wie ihr diesen Menschen entgegentreten könnt. Denn Trolle, Hassrede bzw. Hatespeech, (Cyber-) Mobbing und Shistorm sind Internetphänomene, auf die jeder von uns treffen kann.
Alle Infos findet ihr hier: www.you-fair.de

 

Fair Play ist im Alltag ein ganz selbstverständlicher Begriff. Ob Fußball, Handball, Volleyball, Ringen, Brettspiele - überall gibt es Regeln. Und es ist meist auch allen ein Bedürfnis, dass sie eingehalten werden, damit es gerecht zu geht. Und so ist es auch im Netz. Das Internet ist kein rechtsfreier bzw. regelfreier Raum – auch wenn sich der ein oder andere so verhält. Doch was sind das für Regeln im Netz? Na, einfach Regeln, die ihr im „realen“ Leben für selbstverständlich haltet: Werte, Normen und Moralvorstellungen. Aber leider gibt es immer wieder Menschen, die sich an solche Regeln nicht halten wollen und Plattformen dazu benutzen, um andere bloßzustellen oder sogar gegen ganze Gruppen zu hetzen.

Denn gerade seit 2015 machen sich die Rechtsextremen im Netz gegen Menschen, die vor Krieg und Zerstörung flüchten und in Deutschland Schutz suchen, immer breiter. Es werden mit Unwahrheiten und einer herabwürdigenden Sprache Menschen, die einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden, verunglimpft. Der Hass beruht auf Intoleranz gegenüber Bevölkerungsgruppen und richtet sich insbesondere gegen Geflüchtete, Muslime, Frauen, Homosexuelle, Transsexuelle, Sinti und Roma, Behinderte usw. Und das ist schlicht und ergreifend Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transphobie, Antiziganismus, Ableismus. Verallgemeinerungen oder auch Falschmeldungen werden verbreitet und mit dem „Recht auf Meinungsfreiheit“ verteidigt. Hierzu nutzen sie unterschiedliche Strategien und locken mit scheinbar harmlosen Äußerungen gerade Jugendliche auf Seiten von Rechtsextremisten. 

Und deshalb bildet Hate Speech auch mit (Cyber-) Mobbing gemeinsam den Schwerpunkt unserer Seite. Jugendliche müssen wissen, woran sie Hate Speech erkennen können und welche perfiden Strategien rechte AktivistInnen einsetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Doch was tun, wenn man tatsächlich auf Hate Speech trifft? Da gibt es sogar eine ganze Menge Möglichkeiten, wie man agieren kann. Das alles erfahrt ihr auf You-fair.de.

(Cyber-) Mobbing ist auch sehr wichtig. In mancher Literatur liest man, dass (Cyber-) Mobbing schon fast zum guten Ton unter den Jugendlichen gehört. Das ist dann schon erschreckend. Aber tatsächlich ist (Cyber-) Mobbing eben unter den Jugendlichen ein großes Problem. Und deshalb ist es wichtig, sie über das Phänomen aufzuklären. Dazu gehören nicht nur die Folgen, die es für die Betroffenen haben kann, sondern auch die Gesetzeslage. Tatsache ist, dass auch wenn es kein Gesetz gegen (Cyber-) Mobbing direkt gibt, viele andere Vergehen, die während der Attacke passieren, dennoch strafbar sind.

Eines der größten Probleme bei (Cyber-) Mobbing ist das Schweigen der Betroffenen. Sie schämen sich und haben Angst, gegen die „Mobber“ vorzugehen. Meist fühlen sie sich nämlich alleine, weil viele zu Mitläufern werden oder einfach zuschauen und nicht helfen. Daher informiert You-fair.de Jugendliche und junge Erwachsene, was sie tun können, wenn sie betroffen sind bzw. an wen sie sich wenden können. Dasselbe gilt auch für diejenigen, die bemerken, dass jemand betroffen ist und helfen möchte. Neben direkten Ansprechpartnern wie VertrauenslehrerInnen, Geschwister etc. gibt es auch anonyme Beratungsstellen online sowie Anlaufstellen im Saarland. Aber das könnt ihr alles auf unserer Seite nachlesen.


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