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Jugendszene

Was ist mit Jugendszene gemeint? Und was ist eigentlich Jugendkultur?

Schauen wir mal bei Wikipedia vorbei:

"Als Jugendkultur werden die kulturellen Aktivitäten und Stile von Jugendlichen innerhalb einer gemeinsamen Kulturszene bezeichnet. Der Begriff wurde von Gustav Wyneken (1875–1964) geprägt. Der Kern einer Jugendkultur ist die Etablierung einer eigenen Subkultur  innerhalb einer bestehenden Kultur der Erwachsenen, da diese den Heranwachsenden keine sie befriedigenden Ausdrucksmöglichkeiten für ihr als neu empfundenes Lebensgefühl anbietet."


(Quelle: Wikipedia, 26. August 2010)

 

Szene ist ein Begriff der in der Soziologie viel benutzt wird. Im sozialwissenschaftlichen Kontext ist Szene ein Begriff für eine Gruppe von Leuten, die sich z.B. durch Kleidung bzw. durch das äußere Erscheinungsbild, Einstellungen, Ideologie, Ideen oder Meinungen von anderen Menschen unterscheiden.


Jugendkulturen und -szenen gibt es soooo viele, dass sie an dieser Stelle nicht alle aufgezählt werden können, aber es gibt gute Seiten im Internet, wo sich vieles über die unterschiedlichen Jugendkulturen finden lässt.

 

Einen guten Überblick über die unterschiedlichen Jugendszenen findet sich auf www.jugendszenen.com

Dieses Portal verantwortet der Fachbereich Allgemeine Soziologie der TU Dortmund.

 

Außerdem gibt es noch das Archiv der Jugendkulturen - dort werden seit Gründung Materialien unterschiedlicher Jugendkulturen gesammelt (Flyer, Zeitschriften usw.). In diese Sammlung kann man einsehen, aber das Archiv der Jugendkulturen bietet auch Publikationen zu den einzelnen Szenen an.

 

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Graffiti im Saarland

Ob Bild, Kürzel oder Name, Farbenfroh oder Schwarz-Weiß, fast überall sieht man heute Graffitis. Im Saarland hat sich die Szene schon lange weit verbreitet.

Meist Jugendliche haben sich Sprayen als Hobby ausgesucht, manche sehen es als reine künstlerische Tätigkeit, andere aber wollen damit etwas aussagen, sich einen Namen machen oder einfach nur ihre Umgebung verschönern. Leider suchen sich manche Writer nicht selten illegale Stellen aus, um dort ihre Idee zu verbildlichen.
Es kommen nicht nur öffentliche Gebäude oder Besitze zu Schaden sondern auch private Personen, wodurch es immer mehr Anzeigen aufgrund Graffitis gibt.
Deshalb beschäftigen sich immer mehr Städte mit dem Problem "illegales Graffiti" und überlegen sich entsprechende Gegenmaßnahmen. "Graffiti ist ein unaufhaltsames Massenphänomen", meinte der ehemalige Innenminister Otto Schily, der auch die Graffiti Debatte ins Rollen gebracht hat. Sein Vorschlag, die Strafen für illegales Graffiti vehement zu verschärfen, stieß auch im Saarland auf Zustimmung. Die Idee, Hubschrauber einzusetzen, kam im Saarland nicht in Frage, da keine Hubschrauber zur Verfügung standen und dies auch zu hohe Kosten verursachen würde. Im Saarland wird lieber weiter auf ein Sonderprogramm der Polizei gesetzt, da dies bisher sehr erfolgreich gewesen sein soll.

Die meisten Jugendlichen Täter denken, wenn sie erwischt worden sind, sie können nicht strafrechtlich verfolgt werden, da sie noch nicht strafmündig sind. In Wahrheit können überführte Sprayer jedoch bis zu 30 Jahre nach ihrer Tat finanziell belangt werden. Bereits ab dem 7. Lebensjahr sind Kinder schadenersatzpflichtig.
Die Schäden allein in der Landeshauptstadt Saarbrücken an öffentlichen und privaten Gebäuden schätzt man im Jahr auf 500.000 Euro. Die Sanierung kostet im Schnitt 18 Euro pro Quadratmeter, Graffitis auf Sandstein zu entfernen kostet schon 200 Euro pro Quadratmeter.
Aber nicht alle Graffitis sind gleich wahrloses experimentieren mit Farben. Viele Graffitis haben einen politischen Hintergrund oder drücken die Unzufriedenheit der Writer mit ihrer Umgebung aus.
Im Saarland gibt es eine sehr gute Alternative zum illegalen Sprayen. In Saarbrücken am Staden treffen sich immer wieder Spraydosen-Künstler aus ganz Deutschland, um Deutschlands größte zusammenhängende Sprühfläche umzugestalten. An dieser 450 Meter langen Mauer an der Saarbrücker Stadtautobahn darf man legal Sprayen. Hier kann sich jeder Sprayer austoben, ohne in Konflikt mit dem Gesetz zu kommen.
Im Endeffekt sind nicht alle Graffitis nur Schmierereien oder mehr oder weniger geistreiche Botschaften. Es befinden sich auch regelrechte Kunstwerke darunter, die eine traurige, graue Wand durchaus zu einer bunten Augenweide machen können.
 
Der Begriff "Graffiti"

Das Graffiti hat seine Wurzeln in dem New York der 1970er Jahren. Es wird sich erzählt, dass ein griechischstammender Botenjunge sein Pseudonym TAKI 183 bei seinen Botengängen in der ganzen Stadt an Wände malte. Daraufhin animierten Zeitungsartikel über TAKI zahlreiche Nachahmer. So wurde auch das "Tagging" geboren, wobei man mit Marker oder Filzstift Kürzel oder Namen an Wände schrieb. Bald darauf wurden Sprühdosen entdeckt, um noch auffälliger Kürzel, Zeichen oder Pseudonyme an Wände zu bringen. Es entwickelten sich bald verschiedenste Techniken und Stile. Mit den Filmen Wild Style, Beat Street und Style Wars gelangte die Idee des Graffitis in den 1980er Jahren auch nach Europa. Mitglieder der Szene ("Writer"), die seit Beginn der Entwicklung des Graffitis in Europa aktiv sind, werden Old School genannt.
Graffiti stammt vom griechischen Wort "graphein" ab. Im italienischen Sprachgebrauch entwickelte sich aus "sgraffiare" (= kratzen, das Gekratze) Sgraffiti bzw. Graffiti. Beide Begriffe beschreiben eine spezielle Kratzputztechnik: verschiedenfarbige Putzschichten werden übereinander aufgetragen, danach wird die oberste Schicht abgekratzt, wodurch reliefartige Motive entstehen.
Hier ein paar weitere Links auf denen ihr zahlreiche Infos rund um das Thema Graffiti findet:
http://www.farbsucht.de
http://www.saargebeat.de

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