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Gedrucktes

Auch im Zeitalter des Internets zählt noch das gedruckte Wort. Unter den sogenannten Printmedien zählen Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge aber auch Postkarten, Plakate, Kalender etc..., die nach wie vor gerne und häufig genutzt werden. Hier erfährt ihr alles über Bücher, Zeitschriften und Co.

 

Das Buch

Bücherformen

Der Buchdruck

Interessante Facts

Die Bibliothek

Bibliothekstypen

Die saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Die Stadtbibliothek Saarbrücken

Die Zeitschrift

interessante Facts

Die Zeitung

Interessante Facts

Journalistisches Arbeiten

Links

Das Buch

Der Begriff "Buch" leitet sich aus dem Wort "Buche" ab und wird aufgrund der in Buchenblöcke eingeritzten Buchstaben verwendet. Hierbei unterscheidet man zwischen verschiedenen Büchervarianten: Elektronisch gespeicherte Buchtexte nennt man digitale Bücher, die dem klassischen Buch seit dem Jahr 2000 konkurrieren. Eine andere moderne Variante des Buches ist das Hörbuch. Weitere Abhandlungen wären der Kodex, den man als handgeschriebenes Buch bezeichnet sowie das Taschenbuch, ein kleinformatiges Buch für unterwegs.

Der Vorläufer des heutigen Buchs ist die Papyrusrolle der Ägypter, deren älteste Rolle über 5.000 Jahre alt ist und zur Festhaltung von Informationen diente. Danach folgte der "Codex" (aus dem lateinischen, bedeutet "Block"), der aus mehreren Lagen Pergament bestand. Er ist der unmittelbare Vorgänger des heutigen Buches. Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Pergament allmählich durch das Papier ersetzt, das viel einfacher in seiner Herstellung und dazu wesentlich preisgünstiger war.

 

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Bücherformen

Bücher lassen sich in fiktionale Bücher sowie nicht-fiktionale Bücher, auch Sachbücher genannt, klassifizieren:

 

Fiktionale Bücher: Romane, Kinderbücher, Bilderbücher, Gedichtbände, Liederbücher zählen zu den fiktionalen Büchern. Wie das Wort Fiktion schon verrät, handelt es sich hier um frei Erfundenes. Die beliebteste Gattung der fiktionalen Bücher sind die Romane, die mit dem Begriff "fiktional" am meisten mit in Verbindung gebracht werden. Darunter zählen beispielsweise Werke wie "Harry Potter", "Faust", oder "Moby Dick", die zu den Klassikern gehören.

 

Die Fiktionalen Bücher wurden bis zum 15. Jahrhundert eher mündlich verbreitet. Der Vorläufer der heutigen fiktionalen Bücher sind Märchen, die besonders im Mittelalter gerne und häufig erzählt wurden und dienten als Belehrung, aber auch der Unterhaltung.  

Die heutigen fiktionalen Bücher dienen häufig nur noch der Unterhaltung und erzählen alle möglichen gesellschaftlichen Ereignisse.

Fiktionale Bücher sind also nicht umsonst die beliebteste Form des Buches und bieten dem Leser reichlich Vielfalt und Unterhaltung.

 

Nicht-fiktionale Bücher: Lehrbücher, Fachbücher, Handbücher, Wörterbücher, Schulbücher, Lexika, Bibliografie und Schwarz-Weiß-Bücher zählen zu den nicht-fiktionalen Büchern.

Unter den nicht-fiktionalen Büchern, versteht man Literatur, die sich mit den Themen der realen Welt befassen. Diese wollen hauptsächlich informieren und dienen weniger der Unterhaltung. Da nicht-fiktionale Bücher bestimmte Sachthemen für den Leser darstellen, werden diese auch "Sachbücher" genannt.

Zu den beliebtesten Werken der nicht-fiktionalen Bücher zählen unter anderem "Das Tagebuch der Anne Frank", oder "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo".

 

Als Einzelexemplare bezeichnet man Bücher wie Tagebücher, Drehbücher, Manuskripte, Kassenbücher sowie Logbücher.

 

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Der Buchdruck

Gedruckt wurde, schon lange vor Johannes Gutenberg, per Holzdruck. Aber die technischen Möglichkeiten und das Material machten es unmöglich, damit größere Auflagen zu drucken und das Verfahren war langwierig und aufwendig. Johannes Gensfleisch, vielmehr bekannt als Johannes Gutenberg machte dann eine Entdeckung: Im Jahr 1450 erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck mit auswechselbaren Lettern und revolutionierte dadurch das Buchdruckwesen, deren Kern die Zerlegung der Texte in seine einzelnen Bestandteile ausmachte. Diese einzelnen Elemente wurden als seitenverkehrte Buchstaben in wunschgemäßer Menge gegossen und schließlich zu Wörtern, Zeilen und Seiten zusammengesetzt. Und so entstand das gedruckte Buch, das zu dieser Zeit als Inkunabel oder Wiegendruck bezeichnet wurde.

 

Heute werden die Bücher überwiegend im Offsetverfahren bedruckt, bei dem Druckplatten produziert werden. Eine weitere Buchdruck- Variante ist der digitale Druck, der komplett auf  die Herstellung von Druckvorlagen verzichtet.

 

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Interessante Facts

Das teuerste Buch der Welt trägt den Titel "Die Aufgabe" und wurde vom Autor Tomas    Alexander Hartmann verfasst. Bei bescheidenen 13 Seiten ist es mit 153 Millionen Euro verzeichnet und beantwortet die drei letzten großen Fragen der Menschheit: wo kommen wir her, wo gehen wir hin und welche eigentliche Aufgabe steht uns noch bevor.

 

Der Durchschnittsdeutsche liest pro Woche vier Stunden und 21 Minuten. Eine Stunde und fünfzig Minuten verbringt er dabei mit der Zeitung, 22 Minuten mit einer Zeitschrift und fünfzig Minuten mit einem Buch.

 

2004 ließ der Sender ZDF 250.000 Menschen befragen und stellte die Top 50 der beliebtesten Bücher der Deutschen auf. Neben Klassikern und Historikromanen liegen Fantasy-Romane  auf der Beliebtheitsskala weit vorn. Hier die Plätze 1 bis 5:

 

  1. Platz: Der Herr der Ringe von Tolkien John Ronald Reuel
  2. Platz: Bibel
  3. Platz: Die Säulen der Erde von Ken Follett
  4. Platz: Das Parfum von Patrick Süskind
  5. Platz: Der kleine Prinz von Antoine de Saint- Exupéry

 

 

Das kleinste Buch der Welt stammt aus dem Leipziger Verlag Faber & Faber. Mit 2,4 auf 2,9 Millimeter ist es gerade mal so groß wie ein Streichholzkopf.

 

Im Jahr 2004 brachte der Autohersteller Mazda einen Bildband mit dem Wohl größten Format der Welt heraus: 3,07 m x 3,42 m.

 

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Die Bibliothek

Der Begriff "Bibliothek" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Büchersammlung. Darunter versteht man öffentliche Einrichtung, für eine zugängliche Sammlung von Büchern und anderen publizierten Informationen und Medien. Auch der zum Aufbewahren und Lesen benutzte Raum wird als Bibliothek bezeichnet. Eine weitere Bezeichnung hierfür ist die "Bücherei". Das Saarland besitzt rund 90 Bibliotheken. Hier findet ihr alle auf einen Blick.

 

Die Geschichte der Bibliothek geht schon über Jahre zurück: Schon die Ägypter benutzten etwas Bibliotheksähnliches zum Aufbewahren ihrer Papyrusrollen und zur Zeit der Freiheit finden sich bei den Griechen vereinzelte Spuren auf Privatbibliotheken wieder. Nach dem Untergang der Freiheit stieg die Gründung der Bibliotheken, da griechische Kultur in andere Länder überschwappte. Doch im Zuge der Völkerwanderung wurden zahlreiche der alten Bibliotheken vernichtet. Im Zuge des Humanismus erlebten die Bibliotheken ein "Come-Back". Die erste Bibliothek Deutschlands, die öffentlich zugänglich war, wurde 1828 in Großenhain, bei Sachsen, gegründet. Ab den 19 Jahrhundert stieg die Anzahl der öffentlichen Bibliotheken in Deutschland enorm.

 

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Bibliothekstypen

Bibliotheken lassen sich in wissenschaftliche Bibliotheken, öffentliche Bibliotheken und Spezial- Amts- und Unternehmensbibliotheken eingliedern. Diese werden nach Zielgruppe, Anbindung, Größe, oder nach Zuordnung bestimmt.

 

Wissenschaftliche Bibliotheken: Wissenschaftliche Bibliotheken dienen dem wissenschaftlichen Studium und sind auf die Forschung ausgerichtet.

Darunter zählt

  • Nationalbibliothek
  • Universitätsbibliothek
  • Fachhochschulbibliothek
  • Forschungsbibliothek
  • Klosterbibliothek

 

Öffentliche Bibliotheken: Darunter versteht man öffentlich zugängliche Bibliotheken, die ihr Angebot an Beständen für die allgemeine Bevölkerung zugänglich machen.

 

Darunter zählt  

  • Nationalbibliothek
  • Universitätsbibliothek
  • Stadtbibliothek
  • Katholische öffentliche Bücherei
  • Landesbibliothek
  • Regionalbibliothek
  • Gemeindebibliothek

 

Spezial-, Amts- und Unternehmensbibliotheken:

Darunter zählt     

  • Adelsbibliothek
  • Musikbibliothek
  • Parlamentsbibliothek
  • Schulbibliothek

 

Eine Übersicht aller Bibliotheken im Saarland findet sich hier.

 

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Die saarländische Universitäts- und Landesbibliothek

Zu einer der umfangreichsten und beliebtesten Bibliotheken des Saarlandes zählt wohl die Universitäts- und Landesbibliothek Saarbrückens, die seit 1950 in der schönen Landeshauptstadt zu finden ist.

Diese besitzt insgesamt 1,67 Millionen Medieneinheiten, die im Hauptgebäude sowie in der Medizinischen Zweigbibliothek in Homburg untergebracht sind.

Das Besondere Schmuckstück der Universitäts- und Landesbibliothek ist jedoch die umfangreiche Sammlung saarländischer Autoren, wie Alfred Gulden, Johannes Kischweng usw.

 

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Die Stadtbibliothek Saarbrücken

Neben der Universitätsbibliothek zählt die Stadtbibliothek Saarbrücken zu den größten Bibliotheken im Saarland und besitzt mehrere Abteilungen, die jeden Lesebegeisterten zufrieden stellt. So findet man die Erwachsenenabteilung für Informationen des alltäglichen Lebens, die Kinder- und Jugendabteilung sowie eine Landeskundliche Abteilung, wo der Saarländer unter anderem die Möglichkeit hat, seinen Stammbaum zu durchforsten. 178.000 Medien schmücken die Stadtbibliothek, 2200 davon werden pro Tag entliehen.

 

Ebenfalls gibt es einen so genannten Bücherbus, die ausschließlich der Leseförderung an Grundschulen dient. In regelmäßigen Abständen düst dieser zu 18 verschiedenen Grundschulen des Saarlandes und versorgt die Schulen mit reichlich Lesestoff.

 

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Die Zeitschrift

Zeitschriften sind Printmedien, die in mäßigen Abständen erscheinen. Den Begriff "Zeitschrift" verwendet man schon seit über 250 Jahren. Der Vorläufer war das einfache Flugblatt, mit denen die damaligen Menschen ihren Ärger zum Ausdruck brachten. 1665 erschien die erste populäre Zeitschrift in Paris, die den Namen "Journal de Scavans" trug.

 Dabei unterscheidet man entweder zwischen Publikums- oder Fachzeitschriften, aber auch Kunden- und Mitgliedszeitschriften werden nach und nach beliebter.

Die Publikumszeitschrift dient Hauptsächlich der Unterhaltung des Lesers und kann in jedem handelsüblichen Kiosk erworben werden. Der Begriff "Publikumszeitschrift" ist also ein Sammelbegriff für verschiedene Zeitschriften. Die wichtigsten Kategorien einer Publikumszeitschrift sind Mode, Frauen, Lifestyle, Automobil, Sport, Computer, Reisen, Politik und Zeitgeschehen sowie Humor.


Publikumszeitschriften werden nochmals unterteilt in General-Interest- und Special-Interest-Zeitschriften, die sich in ihrer Funktion unterscheiden. So dienen General-Interest-Zeitschriften als Informationsträger, während Special-Interest-Zeitschriften ein bestimmtes Interessengebiet verfolgen und eine konkrete Thematik behandeln.
Unter Gemeral-Interest-Zeitschriften versteht man zum Beispiel Illustrierte (HalloSaarland), Nachrichten- sowie Wirtschaftsmagazine, Frauenzeitschriften, Jugendmagazine (Bravo) und Männerzeitschriften. Zu den Special-Interest-Zeitschriften zählen unter anderem Sportmagazine, Stadtmagazine, Kultur- sowie Filmzeitschriften (Deadline).

 

Je nach Erscheinung kann man Zeitschriften einteilen in: Wochenzeitschriften, Monatszeitschriften, Quartalsschrift und Jahresschrift.

 

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Interessante Facts

In Deutschland werden rund 2300 Publikums- und 3600 Fachzeitschriften verlegt.

Einer der wichtigsten Zeitschriftentheoretiker war Walter Hagemann.

Die Top 4 der beliebtesten Zeitschriften sind:

 

 1.Platz: Spiegel mit 1078981 Lesern

 2.Platz: Stern mit 1007724 Lesern

 3.Platz: Reader´s Digest mit 800851 Lesern

 4.Platz: Bunte mit 756472 Lesern

 

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Die Zeitung

Jeder hat sie schon einmal in der Hand gehabt. Hat sich über die neusten Nachrichten informiert, durch die Sportrubrik geblättert, den neusten Klatsch und Tratsch verfolgt, oder einfach nur die netten Bildchen angeschaut. Anhand von diesen Aufzählungen kann man erkennen, wie vielseitig die Zeitung doch ist. Weltweit kaufen rund 439 Millionen Menschen Tageszeitungen. Anders als die Zeitschrift ist die Zeitung ein der Aktualität verpflichtetes Presseorgan, das sich in verschiedene Rubriken wie Politik, Lokales, Wirtschaft usw. unterteilt, auch genannt "Ressorts". Da die Zeitung deshalb preisgünstig sein muss, bedruckt man relativ große Seiten auf billigem, ungebleichtem Papier und legt diese anschließend zu einer Zeitung zusammen. Redakteure, freie Journalisten und Volontäre füttern die Zeitung mit allerhand Neuigkeiten, die wir später gemütlich am Frühstückstisch neben Brot und Kaffee zu uns nehmen. In kurzen Abständen (Tag, Woche) kann man sich die Zeitung entweder im Kiosk kaufen, oder lässt sie sich mit einem Abonnement vor die Haustür bringen.

Unter dem Begriff "Zeitung" versteht man nichts anderes, als eine beliebige Nachricht, der seit dem 14. Jahrhundert gebraucht wird. Nach der Erfindung des Buchdrucks waren bald auch Pressedrucke aufgenommen. Das erste Nachrichtenblatt, das der heutigen Zeitung ansatzweise ähnelt, wurde ab dem 16. Jahrhundert unter dem Namen "Relation aller Fuernemmen und gedenckwuerdigen Historien" in Straßbourg veröffentlicht. Diese erschien ein Mal wöchentlich und wurde von Johann Carolus ins Leben gerufen. Die erste Tageszeitung in Deutschland erschien 1650 in Leipzig und hieß "Einkommende Zeitung". Seinen Höhepunkt erlebte die Zeitung in den 1920 Jahren, da Radio und Fernseher noch weit entfernt lagen und die Menschen nur anhand der Zeitung informiert blieben. 90 Jahre später sind Zeitungen, neben Fernseher und Radio, eine beliebte Informations- und Unterhaltungsquelle. Wir Saarländer greifen für regionale Informationen zur Saarbrücker Zeitung, die zu den auflagenstärksten Tageszeitungen des Saarlandes zählt. Diese wird von rund 530.000 Menschen gelesen und von 220.000 Usern im Internet genutzt. Hier kann man sich selbst ein Bild von der Saarbrücker Zeitung machen.

 

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Interessante Facts

Die älteste noch erscheinende Zeitung ist die seit 1645 in Schweden erscheinende "Post-och Inrikes Tidningar".

Der chinesische Zeitungsmarkt ist der größter weltweit, dicht gefolgt von Japan. Deutschland hat es bisher nur auf Rang 5. geschafft.

Die beliebteste Online-Zeitung ist die "Bild", deren Internetseite bisher 4,7 Millionen Mal besucht wurde.

 

 

(Quelle: www.wikipedia.de, Stand: 10.03.10)

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Journalistisches Arbeiten

Textform auswählen


Zunächst unterscheidet man zwischen einem meinungsbezogenen und einem informativen Text, der sich lediglich auf Tatsachen stützt.
Ein informativer Text ist in der Regel entweder ein/e

  • Meldung /Nachricht
  • Bericht 
  • Interview
  • Reportage

Die häufigsten gewählten Formen der Berichterstattung sind die Meldung und die Nachricht.

Bei einer Nachricht steht vor allem im Vordergrund den Leser kurz und knapp über einen Sachverhalt oder über ein Ereignis zu informieren. Dabei werden vor allem die W- Fragen (Wer?, Was?, Wann?, Wie?, Wo?) abgearbeitet. Ein Bericht stützt sich darüber hinaus auch auf weitere, zusätzliche Informationen.

Verfassen von Texten

Der Anfang

Die Überschrift sollte möglichst aussagekräftig, kurz und attraktiv sein. Somit wird der Leser nicht nur gleich über den Inhalt informiert, er entwickelt Interesse für das Thema. 

 

Den Text gestalten
Los geht's mit dem Verfassen des Textes. Wichtig ist dabei eine sachliche Berichterstattung, in der der Leser die Möglichkeit erhält sich selbst ein Bild der Situation zu verschaffen. Die eigene Meinung des Journalisten gehört nicht an diese Stelle.
Die Sätze sollten so kurz wie möglich sein, um Verwirrungen zu vermeiden. Am Schlüssigsten sind die Satzkonstellationen Subjekt, Prädikat, Objekt. Eine Aneinanderreihung von Substantiven ist nicht unbedingt geeignet, weil der Rezipient am Ende nicht mehr weiß, was man Satzanfang stand.
Formulierungen mit "ich" und "wir" sollten, um die Neutralität des Autors zu bewahren, vermieden werden. Auch bei Abkürzungen und Fachchinesisch bedarf es Vorsicht: man macht es für den Leser somit nur kompliziert und uninteressant.
Die Überarbeitung eines Textes bedarf besonderer Aufmerksamkeit und ist unerlässlich für einen Journalisten. Dazu gehört auch die Überprüfung der gesammelten Informationen. Eine Aneinanderreihung von falschen Informationen wirft nicht nur ein falsches Bild auf die Situation, sondern auch auf den Journalisten. Deswegen sollten in der Regel auch die Quellen angegeben werden, woher man seine Aussagen bezogen hat.

Was bei einer Pressemitteilung beachtet werden sollte

Formal sollte eine Schrift verwendet werden die klar ist wie beispielsweise Arial in Größe 11 bis 12.
Unumgänglich bei einer Pressemitteilung ist auch der "Pressekopf".
Der Kopf beinhaltet auf jeden Fall:

  • den Hinweis "Pressemitteilung"
  • ein eigenes Verbandslogo
  • die Anschrift
  • die Telefonnummer
  • die E-Mailadresse
  • die Faxnummer
  • der/ die Pressesprecher/in


Eine Pressemitteilung sollte in der Regel nicht länger als eine DIN A4 Seite lang sein.

Der Inhalt
Das Entscheidenste ist jedoch der Einstieg. Denn schon nach wenigen Worten entscheidet der Leser, ob es sich "lohnt" weiter zu lesen oder nicht. Eine Pressemitteilung muss die Neugier wecken und pfiffig und originell wirken.
Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte:
"In der Garage Saarbrücken feiert JUMP eine Party für Jugendliche"

Besser: "JUMP rockt die Garage und ihr könnt mit rocken"


Das schwierigste für jeden, der im Deutschunterricht aufgepasst hat: kein langes drum herum reden, sondern klare Fakten. Vor allem: das Wichtigste sollte direkt am Anfang stehen.

Ein Beispiele, wie man es machen könnte:

"Am Freitag, den 20. April 2013 findet in der Garage Saarbrücken eine Party der Extraklasse statt. Alle Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren sind eingeladen, gemeinsam mit uns zu feiern."

Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte:

"JUMP feiert eine Party. Alle jungen Leute sind eingeladen."

Die Überschrift einer Pressemitteilung empfiehlt es sich am Schluss zu erstellen. Die Überschrift muss nämlich nicht nur die Lust aufs Lesen erwecken, sondern auch die Kerninformation vermitteln.

 

Quellen:

PDF

Goethe-Institut
Autoren-Netzwerk

 

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Links

Chilly-das junge Magazin

Ein Jugendmagazin von Jugendlichen für Jugendliche.
Verteilt wird es kostenlos an allen weiterführenden Schulen.

Auf der Internetseite des Magazins kann man sich über Chilly informieren, sich melden, wenn man mitmachen möchte oder auch in der Online-Ausgabe des Magazins schmökern.

 

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Die dritte Ausgabe des "Offline" ist pünktlich zum Ferienbeginn fertig. Diesmal mit den Themen:

Von: Jugendserver-Saar, ce
Kategorie: Gedrucktes
 
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