Mit dem Verband der russischsprachigen Jugend JunOst und dem Bund der Alevitischen Jugend (BDAJ) werden auf der Vollversammlung des Landesjugendrings Saar am kommenden Donnerstag (9. Februar) in Saarbrücken erstmals zwei Jugendgruppierungen aus dem Spektrum der Migrantenorganisationen die Anschlussmitgliedschaft beantragen. Weiteres Highlight der jährlichen Zusammenkunft der bisher 22 Mitgliedsverbände ist die kurzfristig angesetzte Neuwahl zum Landtag. Der Landesjugendring will hierzu mit einer "Wahlwutz" (www.wahlwutz.de) über die zur Wahl stehenden Programme und Personen informieren und zur Beteiligung mobilisieren. Hierzu ist es dem Jugendring gemeinsam mit der Bundes- und Landeszentrale für Politische Bildung sowie der Arbeitskammer gelungen, das bundesweit anerkannte Online-Tool "Wahl-O-Mat" zur Landtagswahl zu akquirieren. Ab Anfang März können Interessierte zu 38 wahlkampfrelevanten Thesen online Stellung beziehen und so herausfinden, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht.
Mit aktualisierten jugendpolitischen Forderungen will der Landesjugendring Saar auch für die Interessen von Kindern und Jugendlichen Position beziehen. In einem entsprechenden Antrag wird u.a. die Absenkung des Wahlalters bei Kommunal- und Landtagswahlen auf 16 Jahre und angemessene Sonderurlaubsregelungen sowie das Recht auf Freistellung von Schule, Studium und Beruf für Engagierte in der Jugendarbeit gefordert.
