
Theater ist ein Gebäude. Theater ist ein Schauspieler oder eine Schauspielerin. Theater ist Träumen im Kollektiv. Theater ist, wenn das Publikum fesselnd an den Lippen des Ensembles klebt. Theater ist eine bestimmte Atmosphäre, die einen Raum in etwas besonderes verwandelt. Theater ist eine Art Geschichtenerzähler, der groteske Gestalten zum Leben erweckt und imaginäre Welten erschafft. Es ist sinnlich, atemberaubend, ergreifend, ansteckend, spannend, dramatisch, gefühlvoll und vieles mehr. Theater kann man nicht mit einem Wort beschrieben. Theater ist soviel mehr, als das man es konkret benennen sollte.
Beim Theater geht es darum, etwas darzustellen. Also ist es gut vorstellbar, dass schon in der Urzeit ein Urmensch dem Anderen eine lustige Begebenheit vorgespielt hat.
Offiziell aber ist die Geburtsstunde des Theaters auf das Jahr 543 vor Christus zurückzuführen. In dem damaligen Stadtstaat Athen wurde einmal im Jahr ein Fest zu Ehren des Gottes Bacchus gefeiert und neben reichlich Wein fand man dort auch das Theater wieder. Jedoch verstand man damals unter dem Wort "Theater" einen Versammlungsort, den man mit einem Fußballstadion vergleichen könnte. Dies dauerte insgesamt 3 Tage, in denen jeweils 3 Dichter ihre Stücke zum Besten gaben. In diesen Stücken gab es immer einen Protagonisten, der, mit Hilfe der Götter, überlebte. "Happyends" waren beim Auditorium also auch damals schon beliebt.
Insgesamt gibt es vier Theaterspaten, in der unterschiedlich qualifizierte Schauspieler beschäftigt sind.
Zum einen wäre da das Sprechtheater, das sich zu der Zeit der Vierten-Mai-Bewegung herausbildete und als Werkzeug der Propaganda diente. Das überwiegend gesprochene Drama kann sowohl Tragödie, als auch Komödie sein.
Neben dem Sprechtheater gibt es außerdem das Musikalische Theater, das, wie der Name schon sagt, Schauspiel mit Musik verbindet. Dazu gehören die Oper, Operette sowie das Musical. Seit Ende des 19. Jahrhundert ertönt Musik auch aus den Theatersälen und beflügelt das Auditorium.
Eine weitere Sparte ist das Tanztheater, das sich Mitte des 20. Jahrhunderts etablierte. Doch nicht jeder kann damit etwas anfangen. Manche werden von der Bilderwelt des Tanztheaters verzaubert, andere langweilen sich womöglich. Diese spezielle Theaterform ist geprägt von Kombinationen, Momentaufnahmen und Absurditäten. Das Ausdrucksmittel des Tanztheaters ist der Körper des Tänzers. Mit Hilfe der tänzerischen Körpersprache offenbart der Schauspieler/Tänzer seine Persönlichkeit.
Ebenfalls gibt es noch das Figurentheater, das den Meisten unter dem Begriff "Puppentheater" geläufig ist und zu Beginn des 19. Jahrhunderts auftauchte. Das Figurenspiel umfasst alles, was sich durch plastische Figuren, durch direkte sowie indirekte Handführung gestalten lässt. Dazu gehören Stabpuppen, Handpuppen, Schattenfiguren und vor allem auch Marionetten.
Die Theaterlandschaft an der Saar ist vielseitig und abwechslungsreich. Ob Theater im Viertel, Staatstheater, Theater am Ring oder Überzwerg- hier ist für jeden etwas dabei. Wir Saarländer sind zwar ein wenig "provinziell", doch sicherlich keine Kulturbanausen! Das Interesse am Musiktheater sowie an Schauspiel und Konzerten steigt von Jahr zu Jahr und derzeit sind insgesamt 66 Theatergruppen im Saarländischen Volksbühnenverband angeschlossen.
Seit dem Wintersemester 2009/10 können alle Studenten der Uni des Saarlandes die Vorstellungen der Saarländischen Staatstheaters kostenlos besuchen und es sich für lau in den Theatersesseln gemütlich machen. Man kann nur hoffen, dass die Besucherzahlen weiter steigen und weiterhin herausragende und interessante Stücke gezeigt werden.
Das saarländische Staatstheater wurde Saarbrücken, als Dank für das damalige Abstimmungsergebnis, das die Angliederung an das deutsche Reich mit sich brachte, 1935 als "Geschenk" der nationalsozialistischen Regierung überreicht. Hitler höchstpersönlich war bei der Eröffnung anwesend. Das Staatstheater hat eine Geschichte, auf die man nicht unbedingt stolz sein kann. Dennoch zählt das Dreispartenhaus des saarländischen Staatstheaters zu den beliebtesten Bühnen im Südwestdeutschen Raum und wird reichlich besucht. Kein Wunder, denn das Staatstheater bietet den Saarländern Schauspiel, Oper und Ballettaufführungen auf höchstem Niveau und hat seinen ganz eigenen Flair. Zu den Dreispartenhäusern gehören, neben dem Staatstheater, die Sparte 4 sowie die Alte Feuerwache.
Die Sparte 4 ist die jüngste, sowie facettenreichste Spielstätte der Dreispartenhäuser. Seit 2006 findet man hier Schauspiel, Lesungen, Filmvorführungen Konzerte usw. Ein weiteres beliebtes Angebot ist die Übertragung des Tatortes, die 2 Mal im Monat sonntags stattfindet. Hier kann man sich aus seinem muffigen Sofa erheben und gemütlich im Theatersaal die neuste Tatort-Folge genießen. Ein kleiner Tipp: Seid pünktlich da, denn die Plätze gehen schneller weg als warme Semmeln! Zweitgrößte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters ist die Alte Feuerwache. Seit 1982 wird die Bühne dort überwiegend für das Schauspiel benutzt.
Freie Theatergruppen bestehen aus professionellen Schauspielern, die haupt- oder nebenberuflich im Theater tätig sind. Das freie Theater lebt vom Enthusiasmus ihrer Macher. Trotz des geringen Budgets, die ihnen zur Verfügung stehen, werden dem Publikum trotz dessen lebendige und unterhaltsame Inszenierungen geboten.
Hier alle Freien Theater im Überblick
Amateurtheater ist "nicht- berufliches" Theater. Amateurtheater wird oft auch Laienspiel genannt. Das heißt aber nicht, dass das Niveau weniger professionell wäre. Das Saarland bietet eine Vielzahl an Amateurtheatern, die sich mittlerweile einen Namen gemacht haben. Die Gruppe 63 Saarbrücken, die Volksbühne Hülzweiler, THUNIS und viele mehr pflegen Mundart, Schauspiel, Pantomime und Volkstheater auf hohem Standart. Amateurtheater bringt die Kultur direkt zu den Menschen vor Ort und es begegnen sich so Menschen aller Schichten. Arbeitslose sitzen neben Akademikern, Lehrer stehen mit Müllmännern gemeinsam auf der Bühne - dort ist egal, wer oder was man ist.
Hier findet man alle Amateurtheater des Saarlandes im Überblick:
Gerade für Kinder und Jugendliche ist das Theaterspielen eine gute Gelegenheit, Kultur auch für die jüngere Generation zugänglich zu machen. Hier lernen die "jungen Erwachsenen" viele Dinge, die sie nicht nur auf sondern auch außerhalb der Bühne gut gebrauchen können: Kreativität, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen, Toleranz und vieles mehr. Wer Theater spielt, lernt für sich und für seine Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen.
Eine Möglichkeit, sich auf der Bühne "auszutoben" ist das Theater Überzwerg, das 1978 gegründet wurde und heute zum größten professionellen Kinder- und Jugendtheater im Saarland zählt. Das Theater Überzwerg bietet neben den normalen Vorstellungen, Inszenierungen vor einer Patenklasse oder einem Patenkindergarten an. Außerdem existiert seit 1989 der Überzwerg-Jugendclub, der Jugendlichen den Spaß am Spiel näher bringen möchte. Rund 200 Vorstellungen werden im Jahr gespielt und Theater Überzwerg ist aufgrund seiner reichlichen Angebote und hohen Niveau auch überregional bekannt.
Daneben gibt es noch das Theater Compaine Lion, das 1982 ins Leben gerufen wurde. Diesem ist besonders wichtig, gute Unterhaltung zu bieten, aber dennoch Inhalte behutsam zu vermitteln.
Und auch das Saarländische Staatstheater denkt an die Jugend und bietet unter dem Motto "Bühne frei für Jugendliche" seit 2006 den Jugendclub für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren an. Diese treffen sich einmal im Monat, um in intensiven Wochenend-Workshops unter professioneller Anleitung Theater zu spielen. Der Jugendclub wird einmal im Jahr neu zusammengestellt und die Anfragen sind groß.
Junge Menschen von 6 bis 26 Jahren haben über den Kulturring der Jugend die Möglichkeit, gutes Theater zu günstigen Preisen zu genießen. Diese sollen als Anreiz dienen, junge Menschen für tolles Theater zu gewinnen. Kinder- und Jugendliche haben die Auswahl zwischen 7 Abos unterschiedlicher Art, wo sicherlich für jeden etwas dabei ist. Angeboten werden außerdem Einführungen für ausgewählte Theaterstücke. Die Abos sind preiswert und die Atmosphäre mit jungem Publikum im Theater ist unvergleichbar.
Folgende Abos kann man buchen:
Junges Abo Staatstheater
Junges Abo Feuerwache
Junges Abo Sparte 4
Junges Abo Mix
Junges Abo Musik
Teens Abo Mix
Kinder Abo


Saarl?ndisches Staatstheater Spielzeit 2008/2009 St?ck: Am Strand der weiten Welt von Simon Stephens Inszenierung: Daniela Kranz B?hnenbild u. Kost?me: Jutta Burckhardt Dramaturgie: Ursula Thinnes Darsteller: Peter Holmes, 39 - Johannes Schmidt Alice Holmes, 37 - Saskia Petzold Charlie Holmes, 66 - Hans Georg K?rbel Ellen Holmes, 62 - Gabriela Krestan Alex Holmes, 18 - Florian Steiner Christopher Holmes, 15 - Ron Zimmering Sarah Black, 17 - Melanie von Sass Paul Danziger, 19 - Georg Mitterstieler John Robinson, 36 - Pit-Jan L?§er Susan Reynolds, 35 - Nina Schopka
Saarländisches Staatstheater Spielzeit 2008/ 2009 Stück: Cavalleria rusticana/ Der Bajazzo Musikalische Leitung - Constantin Trinks Inszenierung - Inga Levant Bühnenbild und Kostüme - Friedrich Eggert Choreinstudierung - Pablo Assante Choreographie - Gaetano Franzese Dramaturgie - Berthold Schneider Regieassistenz - Kristina Gerhard Ausstattungsassistenz - Christian Held Inspizienz - Martina Krawulsky, Andreas Tangermann Soufflage - Patricia Reinhardt-Jacobi Cavalleria rusticana Melodram in einem Aufzug Dichtung von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci Musik von Pietro Mascagni Santuzza - Dubravka Musovic Turiddu - Luis Chapa/Rafael Rojas Lucia - Elena Kochukova/Maria Pawlus Alfio - Olafur Sigurdarson Lola - Judith Braun/Sofia Fomina Regista - Gaetano Franzese Der Bajazzo Drama in zwei Akten und einem Prolog Dichtung und Musik von Ruggero Leoncavallo Canio/Pagliaccio - Luis Chapa/Rafael Rojas Nedda/Colombina - Stefanie Krahnenfeld/Christina Niessen Tonio/Taddeo - Olafur Sigurdarson Peppe/Arlecchino - Rupprecht Braun Silvio - Guido Baehr/Stefan Röttig Zwei Bauern - Changyu Lim,, Antoniy Ganev/Sung-Woo Kim Chor und Extrachor des Saarländischen Staatstheaters Kursive Namen: Premierenbesetzung! Fotos Björn Hickmann/ stage picture (Copyright siehe Dateiinformationen)
Der Barbier von Sevilla Saarl?ndisches Staatstheater Saarbr?cken Spielzeit 2008/2009 Premiere: Samstag, 6. Dezember 2008 im Staatstheater Der Barbier von Sevilla Oper von Gioacchino Rossini Text von Cesare Sterbini Musikalische Leitung: Will Humburg Inszenierung: Dagmar Schlingmann B?hnenbild: Sabine Mader Kost?me: Inge Medert Choreinstudierung: Pablo Assante Dramaturgie: Christoph Gaiser Besetzung: Graf Almaviva Algirdas Drevinskas Figaro Stefan R?ttig Bartolo Jiri Sulzenko Rosina Elizabeth Wiles Don Basilio Hiroshi Matsui Fiorillo Rupprecht Braun Marzelline Judith Braun
Saarl?ndisches Staatstheater Saarbr?cken Spielzeit 2009/2010 Die Hochzeit des Figaro Musikalische Leitung: Andreas Wolf, Inszenierung: Inga Levant, B?hnenbild: Roni Toren, Kost?me: Magali Geberon, In italienischer Sprache mit deutschen ?bertiteln. Premiere: Samstag, 26. September 2009 im Staatstheater Besetzung: Il conte di Almaviva: Stefan R?ttig / Bj?rn Waag, La Contessa di Almaviva: Christiane Boesiger / Stefanie Krahnenfeld, Susanna: Sofia Fomina / Elizabeth Wiles, Figaro: Jiri Sulzenko / Zolt?n Nagy, Cherubino: Judith Braun / Tereza Chynavova, Marcellina: Crenguta Aukle / Maria Pawlus, Bartolo: Hiroshi Matsui, Basilio / Don Curzio: Algirdas Drevinskas / Jevgenij Taruntsov, Barbarina: Claudia Scheiner, Antonio: Markus Jaursch,
Saarl?ndisches Staatstheater Saarbr?cken Spielzeit 2009/2010 Faust Inszenierung: Dagmar Schlingmann, B?hnenbild: Sabine Mader, Kost?me: Jessica Karge, Musik: Alexandra Holtsch, Video: Florian Penner, Henry Hilge, Premiere: Samstag, 12. September 2009 im Staatstheater Faust:ÊÊGeorg Mitterstieler, Mephistopheles: Boris Pietsch, Gretchen: Natalie Hanslik, Marthe Schwerdtlein / Marschalk: Saskia Petzold, Lieschen / Sorge / Narr: Melanie von Sass, Valentin / Heermeister: Johannes Quester, Wagner / Schatzmeister / Wanderer: Pit-Jan L?§er, Kaiser: Klaus Meininger, Kanzler / T?rmer: Andreas Anke, Erzbischof / Chiron / Chor: Katrin Aebischer, Faust-Chor,
Saarl?ndisches Staatstheater Spielzeit 2007/2008 St?ck: Jekyll & Hyde Musical von Leslie Bricusse und Frank Wildhorn Inszenierung: Bernhard Stengele Musikalische Leitung: Christophe Hellmann B?hnenbild: Stephan Prattes Kost?me: Angela C. Schuett Choreographie: Annett G?hre Choreinstudierung: Pablo Assantes Dramaturgie: Christoph Gaiser Darsteller: Dr. Jekyll/ Mr. Hyde - Mischa Mang
Saarl?ndisches Staatstheater Spielzeit 2007/2008 St?ck: La Traviata Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi Inszenierung: Dagmar Schlingmann Musikalische Leitung: Constantin Trinks B?hnenbild: Sabine Mader Kost?me: Inge Medert Chor: Pablo Assantes Dramaturgie: Christoph Gaiser Darsteller: Violett Val?ry - Alexandra Lubchansky

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