
Was genau ist eigentlich ein FSJ?
FSJ ist das Kürzel für Freiwilliges soziales Jahr und bietet die Möglichkeit, zwischen 6-18 Monaten Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln. So bekommt man erste Einblicke in bestimmte Berufsfelder und den Berufsalltag.
Hat man sich entschieden, ein FSJ zu machen, und auch eine Einsatzwunschstelle gefunden, so stellt man sich direkt bei dieser vor und bewirbt sich dort für ein FSJ. Ein FSJ können alle Interessierten zwischen 16 und 27 Jahren durchführen. Es ist jeder Zeit möglich, in ein FSJ einzusteigen. Dafür ist kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt. Allerdings sollte man nicht mehr schulpflichtig sein.
Ein FSJ gibt die Möglichkeit, die Wartezeit auf einen gewünschten Ausbildungs- oder Studienplatz zu überbrücken. Gleichzeitig erhält man neben dem Einblick in das soziale Berufsfeld mit Beendigung des Praktikums ein anerkanntes Vorpraktikum im sozialen Bereich. Möglicherweise auch für ein Studium. Man lernt nicht nur Gleichgesinnte mit gleichen Interessen kennen, sondern tritt auch mit Menschengruppen in Kontakt, zu denen man zuvor weniger in einem Verhältnis stand.Es ist denkbar, nach einem FSJ einen Ausbildungsplatz in einer sozialen Einrichtung für sich zu gewinnen, da man bereits mit dem Arbeitsfeld vertraut ist.Neben der Berufsorientierung kann man für sich selber herausfinden, ob man das nötige Interesse, die nötige Motivation, Ausdauer und die Fähigkeit seiner Grenzen richtig eingeschätzt hat.Um mit der Praxis vertrauter zu werden, belegt man in dieser Zeit insgesamt fünf Wochen Seminare. Hierbei wird man vor allem auch mit dem Umgang Anderer vertraut gemacht, um sich mit ihnen auszutauschen. Die ganze Zeit über wird man von einem pädagogischen Betreuer begleitet, der einem bei Fragen oder Problemen gerne helfend zur Seite steht.Für junge Männer ab 16 1/2 jahren ist es noch interessant zu wissen, dass ein FSJ anstatt eines Zivildienstes durchgeführt werden kann. Dafür muss vorausgesetzt sein, dass die Anerkennung einer Wehrdienstverweigerung gewährleistet ist.
Mehr darüber findest du Bundeswehr/Zivildiensthier.
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Soziale Lerndienste im Bistum Trier
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54290 Trier
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Soziale Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.)
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54290 Trier
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66113 Saarbrücken
Fon 0681-75347213
Fax 0681-7534719
Internationaler Bund (IB) - FSJ Saarbrücken
Weißenburger Straße 19
66113 Saarbrücken
Fon 0681 / 991919-22
fsj-saarbruecken(at)internationaler-bund.de
http://www.internationaler-bund.de/
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. - Paritätisches Servicecenter für Vermittlung (PSV)
Försterstraße 39
66111 Saarbrücken
Fon 0681-3885-289/-292
freiwilliges(at)soziales-jahr.info
Deutsches Rotes Kreuz - Landesverband Saarland
Wilhelm-Heinrich-Straße 9
66117 Saarbrücken
Fon 0681 5004-241
http://www.fsj-saarland.de
Ansprechpartnerin:
Frau Inge Hess-Werner
Telefon: (0681)5004-241
Malteser Hilfsdienst e.V. - Referat FSJ
Saarländische Sportjugend
Hermann-Neuberger-Sportschule Gebäude 54
66123 Saarbrücken
Fon 0681-3879455
Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wer oder was sind Euro Peers.
Im Zuge unserer Recherche zu Projekten rund um das Thema europäische Freiwilligendienste sind wird auf die "Euro Peers" gestoßen. Wir fanden, dass dies eine tolle Sache ist und wollten euch die "Euro Peers" gleich einmal vorstellen. Und zwar, wer sie sind und was sie machen.
Und wir werden euch auch darüber informieren, wie ihr selbst welche werden könnt.
Euro Peers sind ganz einfach nur junge Menschen, die ihre Auslands- und Projekt-Erfahrungen an andere junge Menschen weitergeben möchten und diese motivieren möchten, z.B. bei "Jugend in Aktion" mitzumachen. Sie berichten über das Programm "Jugend in Aktion" und erzählen euch dabei ihre ganz persönlichen Erfahrungen.
In Workshops, Schulstunden oder Ausstellungen mit dem Thema Europa erfahrt ihr, wie ihr in Europa aktiv sein könnt und welche weiteren Programme ihr neben Jugend in Aktion nutzen könnt.
Die Euro Peers gehen hierzu in Schulen oder Jugendclubs, veranstalten Kulturabende oder stellen sich in Fußgängerzonen und informieren Interessierte über die Programme und ihre Erfahrungen. Sie kommen auf Einladung als Referenten, agieren aber auch selbständig, um ihre Erlebnisse zu teilen.
Infos, wie ihr Euro Peers einladen könnt findet ihr hier: www.europeers.de/projekt-europeers/europeers-einladen und welche Euro Peers in eurer Nähe sind hier: www.europeers.de/landkarte
Welche Kosten auf euch oder eure Organisation zukommen könnt ihr hier nachlesen www.europeers.de/projekt-europeers/europeers-einladen
Das Projekt "Euro Peers" wurde 2005 von "Jugend für Europa" entwickelt und ist nun ein fester Bestandteil im Programm "Jugend in Aktion".
Wir haben jetzt oft von dem Projekt "Jugend in Aktion" gesprochen. Wem dies noch nicht bekannt ist, hier ein kurzer Einblick:
"Europas Jugendprogramm auf einen Blick: Bis einschließlich 2013 stellt Brüssel insgesamt 886 Millionen Euro für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit in 33 Ländern zur Verfügung. Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen.
JUGEND IN AKTION fördert Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen sowie den Europäischen Freiwilligendienst. Es fördert Projekte der partizipativen Demokratie und Projekte mit Benachbarten Partnerländern. Auch Trainings und Vernetzungsmaßnahmen sowie Begegnungen junger Menschen mit Verantwortlichen für Jugendpolitik erhalten Fördermittel.
Das zeigt Wirkung: JUGEND IN AKTION hat sich für mehr als 90 % der teilnehmenden Jugendlichen als bereichernde Erfahrung erwiesen und kann somit als relevant für ihre Bedürfnisse angesehen werden." (Quelle: http://www.jugend-in-aktion.de/, 19.02.2012, 13:10)
Alle Infos zum Projekt "Jugend in aktion" findet ihr hier auf der offiziellen Homepage
http://www.jugend-in-aktion.de/
Wie aber könnt ihr nun selbst ein Euro Peer werden?
Voraussetzung ist natürlich, dass ihr selbst bereits entweder an einem Europäischen Freiwilligendienst, an einer Jugendbegegnung oder einfach an einer Jugendinitiative teilgenommen habt. Natürlich müsst ihr auch Spaß daran haben, eure persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen an andere junge Menschen weiterzugeben.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, könnt ihr an einer Euro-Peer-Schulung teilnehmen. Inhalte einer solchen Schulung sind Moderations- und Präsentationstechniken und auch Methoden zum Thema Europa.
Daneben erfahrt ihr natürlich alles über das EU-Programm "Jugend in Aktion" und erhaltet Informationen zu vielen anderen Programmen. Weitere Themen sind unter anderem Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit.
Wann das nächste Training stattfindet, das Anmeldeformular und anfallende Kosten findet ihr hier http://www.europeers.de/projekt-europeers/europeer-werden/training/
Weitere interessante Informationen rund um das Thema "Jugend und Europa" findet ihr hier www.jugendfuereuropa.de

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein Freiwilligendienst im ökologischen Bereich. Ob Wasserproben durchführen, Umweltpädagogik erleben oder einen Naturschutzverband besser kennen lernen, das FÖJ gibt die Möglichkeit, in verschiedene Natur- und Umweltbereiche hineinzuschnuppern und Ökologie live mitzubekommen.
Dabei können die Aufgaben und Tätigkeiten vielumfassend und abwechslungsreich sein. Biotope können angelegt oder Maßnahmen zum Gewässerschutz sowie zur Abfallvermeidung und zum Energiesparen durchgeführt werden. Auch die Tierpflege stellt in bestimmten Einsatzstellen einen großen Tätigkeitsbereich dar. In anderen Einsatzstellen wird in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Verwaltung im Umweltbereich mitgearbeitet.
So bestimmt die Einsatzstelle während des Freiwilligen Ökologischen Jahres den hauptsächlichen Tätigkeitsbereich. Allerdings dient der Freiwilligendienst nicht allein dazu, in ein bestimmtes Arbeitsfeld hineinzuschnuppern. Er kann ebenfalls als Orientierungsjahr dienen, in dem man die Möglichkeit hat, seine Interessen und Talente weiterzuentwickeln und sich über berufliche Perspektiven zu informieren.
Wer kann an einem FÖJ teilnehmen?
Das FÖJ richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren. Ein bestimmter Schulabschluss muss dabei nicht vorliegen.
Wie lange dauert ein FÖJ und wie läuft dieses Jahr ab?
Die Dauer eines FÖJ beläuft sich im Regelfall auf 12 Monate. Anerkannt wird es allerdings bereits ab 6 Monaten. Im Einzelfall kann ein FÖJ auch um einige Monate verlängert werden.
Das FÖJ beginnt zum 1. September eines jeden Jahres. Bevor man sich für eine FÖJ Stelle bewirbt, sollte man sich frühzeitig die Liste mit den möglichen Einsatzstellen durchlesen und bei Interesse mit diesen Kontakt aufnehmen.
Die Bewerbung selbst läuft über den Träger, der auch die Vergabe der Einsatzstellen vornimmt. Im Saarland ist dies das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum FÖJ selbst findet ihr auf der Seite des Umweltministeriums.
Hat man diesen ersten Schritt hinter sich und wurde von der gewünschten Einsatzstelle angenommen, erwartet einen ein Jahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen.
Da das FÖJ ein Bildungsjahr ist, werden während dieser Zeit mehrere Seminarwochen und Bildungstage durchgeführt. Angeleitet werden diese von einem pädagogischen Betreuer. Es werden Workshops zu verschiedenen Themen durchgeführt, die nicht nur das Natur- und Umweltbewusstsein stärken sollen, sondern auch zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Außerdem bekommt man während diesen Wochen spannende Vorträge zu hören, erkundet die Natur und es wird Freiraum für eigene Ideen und Initiativen gegeben.
Während das FSJ im sozialen Bereich durchgeführt wird, beschäftigt sich das FÖJ hauptsächlich mit Natur- und Umweltthemen. Es gibt um einiges mehr FSJ-Stellen und FSJ-Träger als im FÖJ.
Das hat für das Freiwillige Ökologische Jahr allerdings auch Vorteile: Da es nicht so viele unterschiedliche Träger gibt, wurde im FÖJ ein Sprechersystem entwickelt, durch das alle FÖJ?ler deutschlandweit vertreten sind. Dadurch können Interessen und Probleme der Freiwilligen an die entsprechende Funktionsträger und Politiker getragen werden.
Im Bundesfreiwilligendienst ist ebenfalls ein Sprechersystem integriert. Dieser Freiwilligendienst wird aber im Gegensatz zum FÖJ nicht von den Ländern, sondern vom Bund getragen. Auch richtet er sich an eine andere Zielgruppe. Während das FÖJ nur von unter 27-jährigen absolviert werden kann, ist der Bundesfreiwilligendienst auch für ältere Interessenten zugänglich.
Weitere Infos zum FÖJ:
http://foej.net/ (Die Homepage der FÖJ?ler, die von den Bundessprechern gestaltet und moderiert wird.)
http://www.foej.de/ (Die Homepage des Bundesarbeitskreises FÖJ (BAK), die u.a. die verschiedenen Träger in Deutschland vorstellt.)
http://foej-aktiv.de/ (Die Homepage des FÖJ aktiv e.V. Dies ist ein Verein, der zur Vernetzung aktueller und ehemaliger FÖJ?ler dient und Projekte sowie Veranstaltungen im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahr unterstützt.)

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