
Wir nutzen es täglich. Wir können uns nicht mehr vorstellen, wie es wohl ist, nicht immer von überall Zugriff auf Wissen und Informationen zu haben. Wir können nicht leben, ohne regelmäßig unsere Freunde per Mausklick mitzuteilen, wie es uns geht, wo und wann die nächste Party steigt. Wir brauchen es, egal ob zu Informationszwecken oder zum Austausch mit Freunden: Das Internet. Unser Leben scheint beinahe sinnlos ohne, rückständig, überholt-aber die wenigsten wissen, woher das Internet kommt, wie es entstanden ist und was dazu geführt hat, dass es derart unersetzlich wurde. Darüber soll dieser Artikel eine Übersicht geben:
Links zum Surfen und Schmökern (oder um sich zu informieren)


Zuerst einmal muss man zwischen Internet und World Wide Web (www) unterscheiden, obwohl beide Begriffe häufig synonym verwendet werden.
Internet bezeichnet ein Netzwerk vieler verschiedener Computer oder auch ganzer Computernetzwerke, die wiederum vernetzt werden können.
Entstanden ist das Internet Ende der 60er Jahre in den USA. Vier Computer wurde zu einem experimentellen militärischen Forschungsnetz (ARPANET) zusammengeschlossen.
Dieses Netz funktionierte, bis 1971 waren 15 Computer vernetzt, 1972 waren es schon 37. Der Datenverkehr zwischen diesen Rechner wuchs, denn neben dem Diskutieren von Theorien wurden auch Neuigkeiten ausgetauscht und Daten übertragen.
In dieser Zeit wurde auch die E-Mail entwickelt. Ein elektronischer Briefkasten für persönliche Nachrichten und Notizen. Die E-Mail ist neben dem www heute der am meisten genutzete Internetdienst.
Mit dem Ausbau des Netzes durch den Anschluss weiterer lokaler Netzwerke erhielt das Internet seine heutige, weltumspannende Struktur. Dass das Internet sich immer weiter vergrößerte ist auch der Pionierleistung der National Science Foundation (NSF), eine amerikanische Regierungsbehörde, zu verdanken. Sie öffnete das Netz, das nur Regierungsbeamten und staatlichen Stellen zugänglich war für die Universitäten, was dazu führte, dass das Netz zunächst für Hochschulangehörige zugängig war, jedoch schlossen sich immer mehr dem Internet an, wie das Netzwerk seit 1983 genannt wird.
Das World Wide Web (www) ist nicht das gleiche wie das Internet, sondern ein Dienst, der mit dem Internet genutzt werden kann.
Das World Wide Web (www) ist ein technisches und inhaltliches Verbundsystem. Enstanden ist es 1989 am European Laboratory for Particle Physics (GERN) in Genf. Dort wurde das System genutzt, um Forschungsergebnisse auf einfache Art mit Kollegen austauschen zu können. Seit 1991 ist es öffentlich nutzbar.
Doch was ist es jetzt genau?
Vorstellen kann man sich das folgendermaßen:
Auf der einen Seite (Anbieter) ist es ein Zusammenschluss von Rechnern (Server), die Dokumente (Homepages, Web-Seiten etc.) bereithalten. Auf der anderen Seite sind Personengruppen (Nutzer) die mittels ihres Rechners (Client) über eine Datenleitung (Internet) auf die bereitgestellten Dokumente mit ihrem Browser (Internet Explorer, Firefox, Opera und so weiter) auf die Dokumente zugreifen können.
Charakteristisch für das www ist:
Der mögliche Wechsel zwischen Server und Client, dh. jeder Nutzer kann auch selbst zum Anbieter von Informationen werden.
WWW-Seiten sind in der Regel interaktiv gestaltet, der Anwender kann durch Anklicken besonders gekennzeichneter Bereiche unterschiedliche Funktionen aktivieren, wie z.B. das Speichern von Dateien (Download) oder das Verzweigen zu anderen Seiten mittels Hyperlinks (farblich gekennzeichnete und unterstrichene Verweisstellen), deren Aktivierung den Aufruf anderer Seiten ? auch auf anderen Servern- bewirkt.
Quelle: Grundbegriffe der Medienpädagogik
S. 151 ff
Lautet der Titel einer Broschüre, die von der Digitalen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit European Digital Rights entstanden ist.
Sie erklärt das Internet und wichtige Technologien.
Hier kann man die Broschüre herunterladen:
PDF-Datei (Größe 1,3 MB)
Mehr Infos findet ihr auf den Webseiten:
Die Idee, die hinter dieser Broschüre steckt
Ohne Computer geht heutzutage gar nichts mehr! So behauptet das zumindest die Computerindustrie, und in einigen Bereichen stimmt das auch. Ob Mitgliederverwaltung, Serienbriefe, Fylergestaltung oder Kommunikation: Der PC ist vor allem in der Verbandsarbeit zum unersetzlichen Helfer geworden. Doch was, wenn plötzlich alles weg ist?
Das Problem heißt Datenverlust: Die Festplatte geht kaputt, aus Versehen werden wichtige Daten gelöscht, ein Virus formatiert alles in einen unleserlichen Datenmüll. Das mag zwar noch nie vorgekommen sein, aber umso ärgerlicher wenn es dann passiert und man ist unvorbereitet.
Die Lösung ist ein Backup, also die Speicherung wichtiger Daten auf einem anderen Datenträger als der eingebauten Festplatte im Computer. Die leichteste Methode ist Brennen: Einfach die wichtigen Verzeichnisse aussuchen und auf CD oder eher DVD brennen. Und zwar so oft wie möglich und nötig. Denn was nützt die Sicherung, wenn die wichtigen Dokumente der letzten drei Monate nicht drauf sind. Am besten gleich zwei mal brennen, denn vielleicht ist eine DVD kaputt oder wird nicht richtig gebrannt.
Teurer aber bequemer ist ein Network Attached Storage (NAS). Das ist eine externe Festplatte, die über ein Netzwerk mit einem oder mehreren Computern verbunden ist und über eine Software automatisch zu frei einstellbaren Zeiten bestimmte Daten sichert. Klingt kompliziert, ist es am Anfang auch. Aber sobald alles installiert ist, kann man erst mal etwas sicherer sein. Ein Beispiel: In einem Büro stehen drei Rechner, auf allen sind wichtige Daten gespeichert. Die Backup-Software überspielt jeden Montag um neun Uhr automatisch alle wichtigen Dateien von den Rechnern auf die NAS. Sollte einer der Rechner ausfallen, sind die Daten auf der externen Festplatte jederzeit abrufbar.
Aber auch hier gilt: Wenn's brennt dann brennt's. Sprich, wenn durch einen Brand oder Kurzschluss oder Überschwemmung oder sonstiges Ungemach die gesamte Hardware zerstört wird, nützt die beste Sicherung nichts. Also entweder die DVD´s oder NAS immer mit nach Hause nehmen, oder eine dritte Möglichkeit nutzen: Das Online-Backup. Dabei werden die wichtigen Daten via Internet auf einer virtuellen Festplatte gespeichert. Diese steht meist weit entfernt in einem Rechenzentrum, das besonders gegen äußere Einflüsse gesichert ist. Nachteil dabei: Je größer die Datenmenge, umso länger dauert das Übertragen. Relativ günstige Anbieter für Online-Backups sind z.B. jungledisk oder elephantdrive.
Aber selbst wenn man nichts gesichert hat und die Daten sind futsch, ist vielleicht noch nicht alles verloren. Einige Firmen haben sich auch genau solche Probleme haben sich auch genau diese Probleme spezialisiert, und können aus so mancher abgerauschten Festplatte vieles wieder her stellen. Dieser Service hat natürlich seinen Preis und Wunder kann man auch nicht erwarten. Also lieber heute sichern als morgen klagen.


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