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RV JUZE Altenkessel und Burbach

Zu wenig Entfaltungsräume, zu wenig Sozialraum, marode Jugendzentren, das berichteten die Jugendlichen des JUZ Altenkessel und Burbach. Jedes JUZ hat dabei seine eigene Problematik.

JUZ Altenkessel

„Dauerbaustelle Mädchenraum“, Jugendgesetz 2020

Die Jugendlichen aus Altenkessel berichteten von ihrer „Dauerbaustelle Mädchenraum“. Seit zwei Jahren wünschen sich die Mädchen in der Gemeinde einen Mädchenraum. Aber es passiert seit dieser Zeit nichts. Es müsste Strom gelegt werden, was aber nicht passiert. Und solange können sie den Raum nicht gestalten. Was passiert ist vielen klar: Die Jugendlichen fallen nach und nach weg. Es dauert zu lange. Denn wenn sie erwachsen sind, brauchen sie die Räume nicht mehr.

Weiter aber stießen wir am Stand auf rege Aktivität von Jugendlichen. Ein Jugendgesetz 2020 soll entwickelt werden. Hierzu sammelten sie Ideen von den teilnehmenden Jugendlichen. "Kreativität aus dem Spontanen" nannten sie es. Die gesammelten Ideen sollen dann eingereicht werden, mit der Hoffnung darauf, dass sie angehört werden.

JUZ Burbach

„Vom Baustellenkeller zum Bandproberaum“

Beim JUZ Burbach angelangt, stießen wir auf Niedergeschlagenheit.

Zum Hintergrund: 2016 brannte das JUZ und letztes Jahr wurde es renoviert, allerdings nicht der Keller beispielsweise, wo sie sich ihren Bandraum wünschen würden. Denn hier dreht sich viel um Musik, vor allem darum, Musik selbst zu machen.

Ja, ihr könnt euch vorstellen, die Jugendlichen möchten einen Proberaum. Aber der Keller liegt brach. Materialien mussten ausgelagert werden, wofür der Vermieter aufkommt, nicht aber für die Renovierung derzeit…

Weiteres Problem stellt die Außenanlage dar. Bilder zeigen am Stand, dass es sich hier nicht um eine gemütliche Atmosphäre handelt. Erste Idee der Jugendlichen, eine Graffitiwand. Das Problem hier wieder: Projektgelder für die Umsetzung wären da, Organsisation steht, sie haben Sprayer und die Ideen! Doch sie brauchen hierzu die Genehmigung der Vermieter. Doch sie warten und warten auf eine Rückmeldung. Und wenn bald nichts passiert, verfallen auch die Projektgelder Endes des Jahres und das Projekt Graffitwand kann nicht mehr umgesetzt werden.


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