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UNSERe LEBENswelten

Hier findet ihr Berichte von Jugendlichen über spannende Themen aus allen Bereichen des politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Ereignisse in unseren saarländischen Städten und Gemeinden können dabei genauso im Mittelpunkt stehen wie nationale und internationale Entwicklungen.

Jugendliche haben hier die Möglichkeit neben ihrer Schülerzeitung oder einer Schulhomepage ihre Arbeiten zusätzlich über den Jugendserver-Saar einem breiteren Publikum zugänglich machen. Je nach Alter und medialen Vorkenntnissen bietet der Jugendserver-Saar medienpädagogische Hilfestellung an.

Dieses Projekt eine weitere Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung mit dem Landesjugendring Saar e.V.  

Was ist Fremdenfeindlichkeit?
Ein Film für Jugendliche von Jugendlichen...

Dieser Film entstand im Adolf-Bender-Zentrum in Kooperation mit dem FV 09 Schwalbach, dem SV Hülzweiler und FC 08 Elm im Projekt Gleiches Recht für alle - Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Was ist Fremdenfeindlichkeit

Die Jugendlichen wurden innerhalb des Projekts zu Mentoren ausgebildet, die weiterhin für andere Jugendliche als Ansprechpartner zum Thema Ausgrenzung im Verein bereit stehen. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert. Der Film hat bereits beim Landesfilmfestival 2015 in Reinheim ordentlich abgestaubt. Er wurde nicht nur mit Platz 2 prämiert, sondern überdies mit dem Ehrenpreis der Gemeinde Gersheim ausgezeichnet. Im Januar steht der nächste Wettbewerb an. Beim Wettbewerb Créajeune werden die besten Jugend- und Kinderfilme aus der Großregion prämiert. Wir drücken die Daumen.

Links: You-tube

www.adolfbender.de

Kurt Pelda im Interview mit Jugendlichen

Ein Kriegsjournalist besucht das Deutsch-Französische Gymnasium

Kurt Pelda

Am 18. April 2015 besuchte der weltbekannte Schweizer Kriegsjournalist Kurt Pelda das Deutsch-Französische Gymnasium. Kurt Pelda liefert für führende deutsche Medien wie Spiegel, Focus, DIE WELT oder ARD und ZDF Reportagen aus Krisenländern wie Afghanistan, Libyen oder Syrien - oft unter Lebensgefahr. Im vergangenen Jahr erhielt er als Anerkennung für seine Darstellung der persönlichen Schicksale von Menschen in Kriegsgebieten den Menschenrechtspreis der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in der Schweiz. Das Team der Schülerzeitung Camaeleon durfte ihm ein paar Fragen stellen. Und hier gehts zum Interview.

"Blick zurück nach vorne" - Syrische Filmemacher

Drei Syrische Filmemacher beim Max Ophüls Preis

Drei syrische Regisseure konnten während des Filmfestivals Max Ophüls Preis nicht nur ihre Kurzfilme, sondern auch sich selbst zeigen. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich vorzustellen, von ihrem künstlerischen Weg zu erzählen und Details aus den Filmen herauszustellen und diskutieren. Das Interesse war dementsprechend hoch: restlos ausverkauft und Menschen, die auf der Treppe und vor dem Eingang saßen.

Der erste Filmbeitrag von Muhanad Al-Hariri handelte von einem stummen syrischen Freiheitskämpfer, der sich während der Flucht mit einem Jungen anfreundet. Erst gegen Ende des Films spricht der Stumme. Die Figur des stummen Freiheitskämpfers soll auf alle nicht gehörten Hilferufe aufmerksam machen.

Daraufhin folgt Roulan Jadan, der mit einer abstrakten Verbildlichung auf eine englische Journalisten aufmerksam machen möchte. Sie verlor während der Aufklärungsarbeit zuerst ein Auge, dann ihr Leben. Der Film zeigt dabei ihren Kameramann, der immer noch an den Folgen des Kriegsjournalismus leidet.

Diana Kadah zeigte im letzten Beitrag einen homosexuellen Syrier, der erfolgreich als Modedesigner in Dubai arbeitete, aufgrund seiner Homosexualität aber die Arbeit verlor. Während der Aufnahme befand dieser sich in Beirut, um auf die Annahme des Asyls zu warten. 

Der dritte Kurzfilm machte damit auf Traditionen aufmerksam und wie Menschen darunter leiden können. Dieses provokante Thema berührte das Publikum auf verschiedenen Ebenen. Vor allem viele männliche Teilnehmende gaben positives Feedback, tabuisierte Themen anzusprechen. Andere empfanden diese als unpassend. Da Themen trotz Tabus offen besprochen und diskutiert werden konnten, ergibt sich ein positives Gesamtbild aus den Diskussionen. Zwar nimmt der Bürgerkrieg den größten Teil der Lebenswelt für die Menschen ein, doch zeigen die Filme, dass auch andere, alltägliche Probleme die Menschen plagen. Für den Max Ophüls Preis und allen Zuschauenden waren die syrischen Weltpremieren im Cinestar bereichernde Ereignisse.


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