Anarchie
wird im allgemeinen mit Chaos gleichgesetzt. Anarchie bedeutet
allerdings erstmal die Abwesenheit von Herrschaft. Niemand nimmt sich
wichtiger als jemand anderen. Anarchie könnte als eine
Gesellschaftsstruktur
angesehen werden, die dem hohen Ideal der Menschenrechte viel näher
kommt, als die „soziale Marktwirtschaft“ und dessen Form der
Demokratie, wo Machtverhältnisse sich zunehmend unfair gestalten.
Der Film Projekt A beschäftigt sich mit dem Potential
anarchistischer Bewegungen für höhere Ziele bzw. ein Miteinander
auf Augenhöhe.
„Protagonisten
einer sehr vielfältigen, anarchistisch inspirierten Szene kommen zu
Wort. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Bild von Anarchie jenseits der
Klischees vom Chaos stiftenden, Steine werfenden Punk. Vielmehr geht
es den Anarchisten in dieser Dokumentation um eine konstruktive,
weitestgehend vom Staat emanzipierte Weiterentwicklung
gesellschaftlichen Miteinanders.“
Das
Paniknetzwerk lädt dazu ein, sich am 16. März um 20.30 Uhr diesen
Film nicht nur anzuschauen, sondern eigene Handlungsansätze zu
finden zu diskutieren und zu planen:
Was
gibt es im Saarland bereits, was unterstützenswert ist? Was ist
könnte oder sollte im Saarland passieren?
Die
Motivation des Paniknetzwerkes liegt darin, junge Menschen
zusammenbringen die nicht alles so einfach hinnehmen möchten und die
Lust verspüren gemeinsam was zu gestalten. Wir müssen mehr Menschen
an den Fragestellungen zur Zukunft der Menschheit beteiligen!
Projekt
A ist ein Dokumentarfilm über die politische Idee der Anarchie und
ihre konkrete Umsetzung in sehr unterschiedlichen Projekten: Auf
einer spannenden Reise durch Europa besuchen die Dokumentarfilmer
Marcel Seehuber & Moritz Springer u.a. das „Internationale
Anarchistische Treffen“ in St. Imier in der Schweiz (mit 3000
Teilnehmern), die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig, die
anarchosyndikalistische Gewerkschaft „Confederación General del
Trabajo“ in Barcelona, den besetzten und zum öffentlichen Park
umfunktionierten Parkplatz „Parko Narvarinou“ in Athen und das in
München sehr erfolgreiche „Kartoffelkombinat“.
Wir
danken dem Filmhaus sehr herzlich für die unkomplizierte
Zusammenarbeit und Kooperation und empfehlen ein Blick ins Programm.
Unterstützt lokales und nehmt dadurch Teil an der
Gemeinschaft!
